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seit dem 04.09.2006

Liebe Teilnehmer und alle Interessierten,

nach einer langen Zeit ist die Arbeit nun fertiggestellt. Ich danke allen, die mich dabei immer wieder motiviert und unterstützt haben. Wenn Sie das Bild unten anklicken, öffnet sich eine PDF-Datei, in der die vollständige Arbeit enthalten ist.

Ich danke noch einmal für die Geduld,

Christoph Hemcke

 

 


Trauer von Männern nach Fehlgeburt oder Totgeburt


Aufgrund fortgeschrittener Techniken vor allem im Bereich des Ultraschalls  aber auch durch mittlerweile hochsensible Schwangerschaftstests aus der Apotheke, welche eine Schwangerschaft schon am Tag der ausbleibenden Regelblutung nachweisen können, wird der Embryo (griechisch für "ungeborenes Lebewesen"), wird das "Kind" schon sehr viel früher als Teil der Familie wahrgenommen.


Da auch die Männer in der heutigen Zeit diese Ereignisse schon früh miterleben, findet auch bei diesen schon ganz am Anfang einer Schwangerschaft eine Auseinandersetzung mit dem "Vater werden" statt.

Dabei ist uns während unserer täglichen Arbeit aufgefallen, dass diese "Vater-Kind-Beziehung" bei der Betreuung von Müttern nach Fehlgeburten fast völlig unberücksichtigt bleibt und eine Fehlgeburt oder Totgeburt (Definitionen siehe Menü Medizinisches) sicher nicht spurlos an diesen vorübergeht.

Gerade in der heutigen Zeit, in der Glück, Schönheit und Erfolg zählen, ist die Trauer eine höchst unwillkommene Erscheinung, ein Störfaktor, eine Zumutung.

Trauert dann auch noch ein Mann, ist es mit dem Verständnis der Gesellschaft schnell vorbei. Männer haben nicht die "kulturelle Erlaubnis" zu trauern.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Jungen weinen nicht.

Wir wollen die Trauer und das Erleben nach einem solchen Ereignis mithilfe dieses Fragebogens versuchen zu erfassen und auf männerspezifische Besonderheiten aufmerksam machen.

Wenn Sie den untenstehenden markierten Link anklicken, öffnet sich auf einer neuen Seite der Fragebogen, für den Sie ca. 15-20 Minuten benötigen werden.

Nach der letzten Frage gelangen Sie automatisch wieder auf diese Seite und Sie können weitere Fragen oder Vorschläge im Gästebuch äußern oder sich weitergehend informieren. Dies können Sie natürlich auch tun, ohne den Fragebogen zu beantworten.

Nach Abschluss der Umfrage Ende März 2007 und entsprechender Auswertung im Rahmen meiner Promotion werden die Ergebnisse auf dieser Seite veröffentlicht.


 

 

St.-Josefs-Hospital Dortmund | c.hemcke@lukas-gesellschaft.de